Lake Atitlán

05.07.2016 – 07.07.2016

„This lake isn’t just a lake. This place is magic!“ Wenn meine guatemaltekischen Freunde von ihrem Land schwärmen, dann ist das ungefähr so, als würde ein britischer Fußballfan die Hymne „God Save the Queen“ singen. Für mich war es eigentlich nie von großer Bedeutung ein paar Tage am Lake Atitlan zu verbringen. Für mich war es zu Anfang einfach nur ein See. Ein See wie jeder andere. Und ein Kosten- und Zeitfaktor auf meiner weiteren Reise.

Da ich gerade aber meinen Flug für den 08.07.2016 nach Managua, Nicaragua gebucht hatte, blieben mir noch ein paar Tage in Guatemala. Ich folgte den Empfehlungen der Locals und so machte ich mich auf den Weg zum Lake Atitlan. 🙂

Ein Shuttle holte mich ausnahmsweise mal pünktlich an einem Hotel in Zone 10 ab und brachte mich dann über Antigua zum Lake Atitlan. Die rund vierstündige Fahrt war sehr angenehm und landschaftlich interessant. Der Fahrer hatte es zwar eilig, sein Fahrzeug aber voll unter Kontrolle. Das Besondere am Lake Atitlan ist, dass man die einzelnen kleinen Orte per Boot erreicht.

Im Hauptort Panajachel angekommen, nutze ich somit ein kleines Boot, um für umgerechnet 2,20 Euro nach San Marcos zu kommen. Dort checkte ich in einem unglaublich tollen Hotel ein, welches mir ebenfalls von einem guatemaltekischen Freund empfohlen wurde.
Das Zimmer war ein einzigr Traum! 🙂


Auf der Bootsfahrt verspührte ich bereits erste Magie und freute mich wie ein kleines Kind auf die bevorstehenden zwei Nächte. Schon nach den ersten Stunden am See wurde mir bewusst, weshalb die Locals so sehr von diesem Ort schwärmen!

Das blaue Wasser lädt zum Schwimmen ein, die drei anliegenden Vulkane kann man erklimmen, per Boot kommt man überall hin und Essen und Trinken wird an wunderschönen Aussichtspunkten serviert. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und sprang somit schon am ersten Tag in das erfrischende Nass. Anschließend genoss ich mein Abendessen und ließ den Tag auf der Terasse des Hotels bei Musik und einem Bier ausklingen. 🙂

Den zweiten Tag begann ich mit der Bootsfahrt nach Panajachel. Anschließend ging es mit dem TukTuk nach Santa Catarina, die Kamera natürlich im Gepäck.
Santa Catarina ist ebenfalls ein kleines Örtchen am Wasser. Die Einwohner kleiden sich in traditioneller Tracht und verkaufen ihre schönen Textilien auf der Straße. Spätestens hier hätte ich gerne Stoffwaren für meine Familie gekauft. Jedoch muss ich mich fragen, wohin damit? Mein Rucksack ist schon jetzt wegen Überfüllung geschlossen. 😀

Die sehr friedliche Atmosphäre lud zum Verweilen ein und ich hatte stets das Gefühl, ein willkommener Gast zu sein. Ich lief planlos durch die Gegend und fuhr nach circa 3 Stunden und einer Menge neuer Fotos zurück nach Panajachel. Dieses Mal nutzte ich das Boot und bekam sogar eine private Fahrt. Den ganzen Kahn für mich allein, was ein Service! 😀

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Dort angekommen und völlig geschafft von der starken Sonne beschloss ich, zurück nach San Marcos zu fahren, um dann nach dem Lunch zum „Jump“ zu gehen. Der „Jump“ ist eines DER Attraktionen am See und lag nur circa 50 Meter von meinem Hotel entfernt. Man springt von rund acht Metern in den See und erfreut sich dabei des Lebens.
Ich hab mich zu Anfang absolut nicht erfreut, eher in die Hosen gemacht. Auch acht Meter können verdammt hoch aussehen!
Nach kurzer Zeit habe ich mich dann aber getraut. Und das gleich zwei Mal. Schade, dass ich keine Videos hochladen kann. Die GoPro Videos sind echt klasse! 😀
Den Abend gestaltete ich wie am vorherigen Tag und war glücklich, an diesem Ort sein zu können! 🙂

DCIM100GOPRO
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Den anschließenden Morgen nutzte ich, um auszuschlafen und meine Fotos zu sortieren. Außerdem wollte ich um 13 Uhr das Spiel der deutschen Nationalmannschaft schauen und musste darum pünktlich nach Panajachel fahren. Nach dem Spiel ging es dann um 16 Uhr mit dem Bus zurück nach Guatemala. Da wir im Stau standen, verlängerte sich die Fahrt um gute 90 Minuten. Leider fing es auch an zu regnen. Grundsätzlich kein Problem, wenn mein Rucksack nicht auf dem Dach des Busses untergekommen wäre. Hinterher ist man immer schlauer, das nächste Mal werde ich defintiv mein Regencase benutzen. 😀

Gegen 22.30 Uhr kam ich am Haus von Josepe an und musste mich dann auch schon von der Familie verabschieden. Am darauffolgenden Tag ging es für mich um 6.50 Uhr mit dem Flugzeug nach Managua, Nicaragua. Damit beginnt für mich ein neues Kapitel in einem neuen Land, welches als Ärmstes in ganz Zentralamerika gilt. Ich freue mich riesig auf die neuen Aufgaben und Entdeckungen!

Macht’s gut, ich melde mich bei Euch! 🙂

Euer Weltentdecker Robin

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